Weiterbildungsmöglichkeiten

Auf eine sehr gute Weiterbildungsmöglichkeit wurde hier unter dem Punkt „Ausbildung“ schon mehrfach hingewiesen, die Weiterbildung zum IHK-zertifizierten Touristikfachwirt. Darüber hinaus kann, wer die Hochschulreife besitzt, an den Berufsakademien oder an den Fachhochschulen Tourismus und Eventmanagement studieren, aber auch Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Tourismus.
Einige Universitäten bieten auch den Masterstudiengang Tourismusmanagement und Regionale Tourismusplanung an.

Dieser Studiengang setzt allerdings ein abgeschlossenes Bachelor-Studium voraus. Wer praktisch mit Menschen arbeiten, in den Reisebüros beratend tätig oder am Urlaubsort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen möchte, der benötigt sicherlich kein Studium als Grundlage. Das Hochschulstudium konzentriert sich auf theoretische Aspekte, auf Betriebswirtschaft und Managementkenntnisse. Wer in die Tourismusbranche ins Management einsteigen möchte und branchenübergreifend planen will, für den ist ein Studium Voraussetzung.

Das heißt, mit dem Studium schafft man die Voraussetzung, im theoretischen Bereich der Tourismusbranche eingesetzt werden zu können. Praktiker sollten jedoch lieber auf eine fundierte kaufmännische Ausbildung zurückgreifen.
Neben den institutionellen Weiterbildungsmöglichkeiten stehen der Reiseverkehrskauffrau und ihren Kollegen aus dem Bereich Tourismus und Freizeit natürlich andere Weiterbildungsmöglichkeiten offen, die dringend anzuraten sind. So kann man sein Repertoire an Fremdsprachenkenntnissen stets perfektionieren und erweitern. Wer Englisch und Französisch spricht, kann zum Beispiel Spanisch und Italienisch mit dazu nehmen oder Türkisch, da auch die Türkei als Urlaubsland eine immer größere Bedeutung erlangt.

Man sollte politisch und geografisch immer auf dem neuesten Stand sein. Selbst reisen, viel lesen und eine aufgeschlossene Persönlichkeit helfen dabei, sich bei jeder Gelegenheit aktiv weiterzubilden, und letztlich kommt dies dem Beruf zugute.

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